Können Männer Feministen sein?


Viele Männer fühlen sich absolut wohl mit der Bezeichnung Feminist, und viele feministische Frauen sind sehr froh darüber sie als Mitstreiter gegen sexistische Unterdrückung zu haben.


Wie auch immer, es gibt auch Männer und Frauen die sich aus ideologischer Sicht unwohl fühlen, wenn Männer sich als Feministen bezeichnen, weil es als Zuwahl in einer Bewegung von Frauen für Frauen scheint. Diese Gruppen bevorzugen die Bezeichnungen Pro-Feminist oder Verbündeter („Allie“) wenn von Männern gesprochen wird, die Feminismus unterstützen und befürworten.

Die Debatte über die Bezeichnungen ist eher eine untergeordnete Kontroverse als ein spaltendes Problem innerhalb der umfassenden Frauenbewegung.

Warum einige Frauen misstrauisch gegenüber Männern sind die sich selbst als „Feminist“ identifizieren

Vor kurzem gab es eine Welle an „männlichen Feministen“ die in den Foren wo ich reinschaue posten. Zuerst sah ich sie und dachte mir, großartig! Ich meine, ich mag Feminist*innen, und ich mag Männer, also könnte ein meinen, eins mag diesen angeblichen Hybrid aus beidem ebenfalls. Und tut es dann am Ende doch nicht so sehr.

Es stellte sich heraus, dass die meisten der Männer, die ich persönlich kenne und ein großes Ding daraus machten, sich als Feminist zu identifizieren, entweder Date Rapists waren, Mütterfetishisten, süchtig nach Pornographie, oder als „Papa Bär“ ihre frustrierten, pseudoväterlichen Neigungen Frauen aufdrängten. Sie sind einige der passiv-aggressivsten, bevormundendsten, „Austeilen aber nicht einstecken können“-Flaschen auf diesem Planeten, und verpesten die Frauenbewegung aus dem Inneren heraus indem sie jedem die gottverdammte Energie verzehren.

– Janice Erlbaum (girlbomb): „Feminist Men“: Oxymorons, or Simply Morons?.

Quellen / Weiterführendes

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Einführung:

Persönliche Perspektiven über Männer die sich „Feminist“ nennen:

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